Sehr geehrte Damen und Herren,

Dr. Franz-Peter Tebartz-van Elst, Bischof von Limburg

…liebe Besucher des Kirchenmusikfestes »Stadtklänge«, liebe Kirchenmusiker und Sänger, liebe Schwestern und Brüder, gerne ergreife ich die frohe Gelegenheit des Kirchenmusikfestes »Stadtklänge« in Wiesbaden, Ihnen meine herzlichen Grüße und guten Segenswünsche auszusprechen! Ich freue mich über die gute Resonanz, die diese bewährte ökumenische Initiative findet, zeigt sie doch sehr deutlich, dass sich auch in unserer Zeit so viele Menschen von österlichen Melodien berühren und bewegen lassen. Kirchenmusik ist die Intonation von Ostern. Kirchenmusiker und Sänger vollziehen in ihrem Tun zur Ehre Gottes einen wichtigen Dienst in Kirche und Welt: Singen ist doppeltes Beten. Glaube, das ist Gesang, der zu Herzen geht; ein Geheimnis, das sich durch die Musik ausdrückt und darin tiefer vermittelt. Kirchenmusik verleiht der Botschaft Jesu vom Reich Gottes in dieser Welt seinen Nachhall. In diesem Sinn ist Kirchenmusik immer Mission. Sie ist vertontes Zeugnis und gesungene Verkündigung. Sie will das Herz der Menschen erreichen und wird damit zur Botschafterin von Ostern. Es geht darum, aus den Stimmen dieser Welt die Stimme des guten Hirten herauszuhören und IHM Töne und Klang zu geben. Dem vielfältigen Programm des Kirchenmusikfestes »Stadtklänge« wünsche ich einen frohen und bestärkenden Verlauf. Den vielen hundert Sängerinnen und Sängern, Organisten und Musikern danke ich für ihr klingendes Zeugnis von der Zugewandtheit Gottes. Mit allen guten Segenswünschen!

Ihr Dr. Franz-Peter Tebartz-van Elst Bischof von Limburg

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